2-Minuten-Ruhe-Anker: Mini-Atemübung für den Alltag

Stell dir vor, du könntest mit wenigen Atemzügen Stress loslassen und deinen Geist sanft beruhigen.

Genau das kann Brahmari, die “summende Bienenatmung” aus dem Yoga.

Das sanfte Summen, das wir dabei erzeugen, wirkt wie eine innere Massage für den Kopf und deine Nerven, löst Spannungen und bringt dich zurück in den gegenwärtigen Moment.

Diese Übung ist ideal, wenn du dich unruhig, gestresst oder überreizt fühlst.

Wenn du allerdings gerade akut krank oder schwindlig bist, gönne deinem Körper bitte lieber Ruhe und starte ein anderes mal.

Lass dich überraschen, wie wohltuend einfach es ist, deinen Atem in eine kleine Melodie zu verwandeln – und dabei wie von selbst mehr Gelassenheit in deinen Tag zu summen.

Lies dir die Übung zuerst in aller Ruhe durch, bevor du damit beginnst. Dann kannst du bei der Ausführung deine Augen schließen und dich ganz auf dich und deine Erfahrungen konzentrieren.

Zur Übung

Setze dich bequem hin und schließe, wenn du magst, sanft deine Augen.

Komme nun mit deiner Aufmerksamkeit zu deiner Atmung. Spürst du die ganz natürliche Bewegung deiner Ein- und Ausatmung?

Vielleicht kannst du wahrnehmen, wie sich deine Bauchdecke bei der Einatmung ganz sanft nach vorne wölbt und bei der Ausatmung wieder entspannt und zur Wirbelsäule zurückzieht.

Deine Atmung fließt in einem ganz natürlichen Fluss und in ihrem eigenen ganz natürlichen Tempo, ohne dass du aktiv eingreift.

Lass dir Zeit mit der Beobachtung und bleibe ein paar Atemzüge lang – oder so lange, wie es sich für dich angenehm anfühlt – nur bei deiner Ein- und Ausatmung.

Du musst nichts tun, nur auf deinen Atem lauschen:

Deine Bauchdecke hebt sich. Deine Bauchdecke senkt sich. Sie hebt sich. Und sie senkt sich.

Fahre dann fort, ruhig ein- und auszuatmen und summe während des Ausatmens ganz sanft wie eine Biene.

Verändere auch hier nicht aktiv deinen Atemrhythmus, sondern nutze den natürlichen Fluss deiner Atmung für dein Bienensummen.

Du atmest ein. Du atmest summend aus. Du atmest wieder ein. Und du atmest wieder summend aus.

Vielleicht kannst du mit der Zeit spüren, dass sich deine Ausatmung dabei ganz von selbst ein klein wenig verlängert. Vielleicht nimmst du auch ein leichtes Vibrieren oder ein sanftes Kribbeln in deinem Körper wahr. Dies ist ganz normal.

Wenn du magst, kannst auch einmal etwas tiefer und einmal höher summen und beobachten, ob du die Vibration dadurch an unterschiedlichen Stellen in deinem Körper stärker spüren kannst.

Gehe ganz spielerisch vor – streng dich bitte nicht an und greife auch nicht aktiv in den Fluss bzw. Rhythmus deines Atems ein.

Du kannst diese Übung so lange machen, wie du magst – wenn du allerdings körperliche Wahrnehmungen hast, die sich für dich nicht so angenehm anfühlen, beende sie bitte sofort.

Nachspüren

Halte nach der Übung deine Augen gerne noch ein wenig geschlossen und spüre nach.

  • Wie fühlt sich nun dein Körper an?
  • Wie fließt dein Atem?
  • Sind gerade viele oder wenige Gedanken in deinem Kopf?

Diese kleine Übung führt dazu, dass dein Geist ruhiger wird und alle Gewebe in deinem Körper besser durchblutet werden.

Probiere es jetzt gleich aus. Und lass mich gerne wissen, wie es dir ergangen ist. Ich freue mich über deine Nachricht an: kontakt@innersilence.at

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