In mir zuhause: Mein Zugang zur Stille

In der Wohnung meines Lebensgefährten Peter ist es nie so richtig still, obwohl sie in einer der ruhigeren Gegenden der Wiener Innenstadt liegt.

Immer sind Geräusche zu hören: die Bewegungen des Krans und die Rufe der Bauarbeiter auf der Großbaustelle vis à vis beispielsweise oder die vorbeiziehenden Tourist:innen, die lautstark nach der nächsten Sehenswürdigkeit Ausschau halten. Penetrant piepsende Alarmanlagen von Autos, das leise Rauschen des Verkehrs, das vom nahegelegenen Ring herüberdringt und manchmal von Sirenen der Einsatzfahrzeuge durchbrochen wird.

Ganz anders ist es da in meiner eigenen Wohnung am Stadtrand von Wien. Dort, wo im Morgengrauen Rehe ihren Kitzlein auf der Wiese am Waldesrand – ganz nahe der ersten Häuserzeile – Auslauf gönnen, die Ohren in alle Richtungen drehend, ob nur ja keine Gefahr von irgendwoher droht; und Wildschweine im Winter bis an den Rand meiner Wohnhausanlage vordringen.

Es herrscht eine tiefe äußere Stille, die fallweise nur durchbrochen wird vom Gezwitscher der Vögel, dem Zirpen der Grillen und vom Lachen der Kinder.

Hier kann meine Seele aufatmen.

Unser aller Leben tanzt zwischen Lärm und Stille

Im Laufe des Tages gibt es wohl bei jedem/jeder von uns immer wieder Zeiten, in denen es im Außen still ist.

Meist halten wir diese Stille allerdings nicht gut aus und drehen den Fernseher oder das Radio an oder greifen zum Handy, um sie zu füllen und im wahrsten Sinne des Wortes zu übertönen.

Wer sich nach innen wendet, findet in sich einen tiefen Frieden

Und doch ist diese äußere Stille – die so unendlich wichtig für unser Seelenheil ist – nur ein kleiner Teilaspekt jener Stille, die ich meine, wenn ich hier auf der Website von der Stille schreibe.

Lassen wir diese Stille im Außen zu, ohne sie wegzudrücken, so kann sie uns nach innen führen – zu uns selbst. Das, was wir dort finden können ist eine Stille, die hinter allem Sein liegt.

Diese Stille ist unser aller Urgrund. Es ist tiefer innerer Frieden.

Lebendige Stille – offene Weite – reines Sein

Dort, wo sich die Bewegungen der Außenwelt in uns zur Ruhe legen, entsteht ein Raum, eine stille Weite, die alles atmet, was gerade da ist. Anders als man vielleicht denken will, ist diese Stille aber nicht leer oder tot, vielmehr ist sie durchdrungen von einer kraftvollen, atmenden inneren Präsenz, dem Pulsschlag des Lebens selbst.

Diese Präsenz kann uns neu ausrichten und uns neue Erkenntnisse verschaffen, wenn wir bereit sind, mit offenem Herzen zu lauschen.

Sie ist das offene Tor zu mehr Kreativität, Klarheit und innerer Verbundenheit. Hier können wir auf allen Ebenen unseres Seins heilen.

Der Zugang zu meiner inneren Stille hat mein Leben von Grund auf für immer verändert.

Das, was ich erfahren dufte, möchte ich nun gerne mit Hilfe von Craniosacraler Biodynamik, Yoga, Meditation und dem Schreiben von Herzensbriefen weitergeben.

Du bist neugierig geworden?

Dann freue ich mich, wenn du mit mir Kontakt aufnimmst! Wir finden sicherlich deinen Weg zur innere Stille und Frieden.